Presseartikel SZ 161122 – Vorsitzende Eva Wilhelmi-Stauffer wiedergewählt

Eva Wilhelmi-Stauffer bleibt Vorsitzende

Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler standen auch die turnusmäßige Neuwahl des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung. Nach der Begrüßung gab Vorsitzende Eva Wilhelmi-Stauffer einen Einblick in die Aktivitäten der Freien Wähler seit der vorangegangenen
Jahreshauptversammlung. Einen großen Einfluss hatte die Pandemie. Nachdem im abgelaufenen Jahr zahlreiche geplante Aktionen und Veranstaltungen aus diesem Grund nicht
durchgeführt werden konnten, habe sich die Situation im aktuellen Jahr wieder gebessert.
Wilhelmi-Stauffer stellte zufrieden fest, dass zum Beispiel das Rosenfest mit großem Erfolg wieder stattfinden konnte und kündigte weitere Veranstaltungen und fortlaufende Aktivitäten
an. Ein besonderer Höhepunkt sei dabei die Festveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen der Freien Wähler im kommenden Jahr in der Villa Meixner zu nennen.
Die Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Gemeinderat, Heidi Sennwitz, dankte ihren Ratskollegen Claudia Stauffer, Jens Gredel, Klaus Pietsch, Ursel Calero und Elke Schwenzer für
die sehr gute Zusammenarbeit in der zweitstärksten Fraktion im Rat. Als sehr hilfreich und positiv für den regelmäßigen Austausch und gegenseitigen Informationsfluss hätten sich die
gemeinsamen Fraktionssitzungen unter Teilnahme der beiden Vereinsvorsitzenden erwiesen. Verbesserungen sind gewünscht.
Im Anschluss berichtete Sennwitz über die Arbeit und Schwerpunkte der Freien Wähler im Ratsgremium. Das vergangene Jahr wurde demnach vom Großprojekt SportparkSüd geprägt. Die Gesamtkosten allein für das Clubhaus beliefensich am Ende auf rund 4,5 Millionen Euro.
Wenige Monate zuvor wurde der Bebauungsplan „Am Schrankenbuckel“ gegen die Stimmen der FW beschlossen. Klaus Pietsch betonte in seiner Stellungnahme ausdrücklich,
dass die Freien Wähler keine erklärten Gegner des Sportparks oder der Wohnbebauung am Schrankenbuckel seien. „Wir hätten aber noch Verbesserungen hinsichtlich der Bauhöhen
und der Abstandsflächen zwischen den Gebäuden gewünscht“. Deshalb habe die Fraktion den Bebauungsplan nicht mittragen können.
Ebenfalls ein Schwerpunkt war und ist die Kinderbetreuung und die dafür erforderlichen Investitionen. Allein der Ausbau des Sonnenscheinkindergartens am Pavillon der Schillerschule
schlug mit zwei Millionen Euro zu Buche, wovon rund 400000 Euro an Zuschüssen an die Gemeinde fließen. Mit ausdrücklicher Unterstützung der Freien Wähler habe der
Gemeinderat im Oktober dem Vorentwurf des Neubaus des Horts auf dem gleichen Areal zugestimmt. Das Gebäude kann dann auch für kulturelle Veranstaltungen und von Vereinen
genutzt werden. Die Gesamtkosten von neun Millionen Euro, davon 2,5 Millionen Fördergelder, für das neue Kinderbildungszentrum seien aus Sicht der Freien Wähler eine
sinnvolle Zukunftsinvestition.
Ein weiteres Großprojekt, die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch einen Neubau in der Albert-EinsteinStraße, fand ebenfalls die einhellige Zustimmung der Freien
Wähler. Dort nehme die Gemeinde 3,3 Millionen Euro in die Hand, erhalte aber auch etwa 1,5 Millionen Euro an Zuschüssen.
„Die Sicherheit unserer Bürger ist für uns immer ein wichtiger Aspekt. Deshalb haben wir die Installation von vier Sirenen befürwortet“, so Wilhelmi-Stauffer. Die Warnung vor Gefahren
aller Art sei eine wichtige Erkenntnis aus der Flutkatastrophe im Ahrtal.
Wegen der beruflich bedingten Abwesenheit des Kassenwarts Michael Schäfer gab Wilhelmi-Stauffer einen Einblick in die wirtschaftliche Lage des Vereins. Die Kassenprüfer, allen voran
der Sprecher Michael Angermann bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenprüfung. Damit stand der einstimmigen Entlastung des gesamten Vorstands nicht mehr
entgegen.

Eva Wilhelmi-Stauffer schlug vorab vor, den Vorstand personell von derzeit elf auf acht Mitglieder zu reduzieren. Durch die straffere Organisation soll künftig eine effizientere Arbeit
ermöglicht werden. Nach kurzer Diskussion stimmten die Mitglieder einstimmig zu. Ohnehin hatten die langjährige Schriftführerin Chantal Lemmert, Beisitzer Martin Habermehl und Kassenprüfer Michael Angermann, seit 1999 in diesem Amt, ihren Rückzug aus der Vorstandsarbeit angekündigt.

Auch der zweite Vorsitzende, Heinz Spies, hatte den Rückzug von seinem Amt schon vor längerer Zeit aus persönlichen Gründen mitgeteilt. Als Nachfolgerin stellte sich seine Vorgängerin Sandra Heiland zur Wahl, die dieses Amt 2020 wegen beruflicher Verpflichtungen hatte aufgeben müssen.
Bei der anschließenden Wahl wurden die neuen und alten Vorstandsmitglieder allesamt einstimmig gewählt. Nach der Beantwortung von Fragen der Mitglieder und einem Austausch
über die weitere Vereinsarbeit beendete Eva Wilhemi-Stauffer die Versammlung.



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